Ich leg mich zu dir
und der Duft deines Haars
ist sanft wie der helle Orangenton
aus Kindertagen.

 

Heimat ist Kindheit und Liebe. Und du,
du bist wie die Orte, an die ich in Träumen
jetzt oft wiederkehre: ein Waldweg im Regen,
ein Glashaus, ein Herbsttag am See.

 

Der Himmel ist meist bedeckt, wenn ich träume,
und auch du, du strahlst wie das Herbstlicht
an Tagen, an denen die Welt bewegt ist,
als ginge verborgen die Kraft des Lebens um,

 

die sonst die Sommersonne blendet
oder der Winter ganz einfriert.
Dein Atem erfüllt mich, wie die Melodien
voller sind in den Zeiten der Herbstwinde.

 

Dann sprichst du im Schlaf. Keine Worte,
nur ein paar Silben des Zuspruchs.
Und ich, ich antworte leise
und lösche das Licht aus.